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Um langfristig einen Trainingseffekt zu erzielen, ist es notwendig,
bestimmte Vorgaben zu berücksichtigen: Sie sollten Ihr persönliches
Übungsprogramm pro Woche 3 - 4 mal über 20 - 30 Minuten
und regelmäßig absolvieren.
Dabei gehen Sie nach dem sogenannten progressiven Prinzip vor.
Sie beginnen mit der sicheren Ausgangsstellung und wechseln später
auf instabilere Bedingungen. sie versuchen erst die einfachere Übung
sicher zu beherrschen und wagen sich dann an die anspruchsvollere
Form.
Bereitet die neue Übung Schmerzen oder kann von Ihnen noch
nicht kontrolliert umgesetzt werden, gehen Sie eine Belastungsstufe
zurück und erhöhen dort beispielsweise die Haltedauer
oder die Wiederholungszahl.
Die Bewegungsausführung muss kontrolliert erfolgen. Eine effektive
und sehr praktikable Orientierungshilfe sind die vorderen Beckenvorsprünge.
Sie sind im Liegen, im Sitz und im Stand leicht zu ertasten, indem
Sie mit den Fingern vom Bauchnabel etwas nach unten und dann nach
außen gehen, bis Sie eine harte knöchere Struktur spüren.
Die Belastungsgrößen sind abhängig dem individuellen
Leistungsvermögen, der jeweiligen Belastbarkeit und bisweilen
von der von der persönlichen Tagessituation. Als Richtwert
können folgende Vorgaben dienen: Wird die Endposition 5 - 10
Sekunden gehalten, erfolgen etwa 5 - 10 Wiederholungen, beträgt
die Haltedauer nur 2 - 3 Sekunden, kann die Wiederholungszahl auf
20 - 30 gesteigert werden.
Den eher kräftigenden Übungen sind Mobilisations- und
Dehnübungen vorangestellt. Es erscheint ratsam, zu Beginn die
angeführten Übungen in der entsprechenden Ausgangsstellung
als Trainingseinheit zu wählen. Später können die
Übugnen freier kombiniert und teilweise in den Alltag integriert
werden.
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